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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiew braucht letzte westliche Lenkflugkörper hoher Reichweite auf

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiew braucht letzte westliche Lenkflugkörper hoher Reichweite aufQuelle: www.globallookpress.com © Keystone Press Agency/Journalistenpool des ukrainischen Präsidenten
  • 28.02.2024 17:50 Uhr

    17:50 Uhr

    Lindner befürwortet teilweise Nutzung eingefrorener Gelder Russlands

    Bundesfinanzminister Christian Lindner will eingefrorene russische Vermögenswerte zumindest teilweise der Ukraine zukommen lassen. Bei dem Besuch im brasilianischen São Paulo betonte der Deutsche, es könne sich um einen einstelligen Milliardenbetrag handeln. Die EU-Kommission werde dazu in Kürze einen konkreten Vorschlag vorlegen.

    Zuvor am Mittwoch hatte die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, dazu aufgerufen, die Verwendung von unerwarteten Einnahmen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten in Betracht zu ziehen. Das Geld wolle sie für die Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte einsetzen, insbesondere für den Einkauf militärischer Ausrüstung.

  • 17:14 Uhr

    Forbes: Kiews Vorrat an Lenkflugkörpern mittlerer Reichweite bald am Ende

    Die ukrainischen Luftabwehrtruppen werden schon bald ihren Vorrat an Lenkflugkörpern westlicher Fertigung aufbrauchen, die von den Systemen mittlerer Reichweite NASAMS und Patriot verschossen werden. Dies ist die Ansicht des Analysten David Axe, veröffentlicht im Forbes-Magazin.

    Es sei anzunehmen, dass das Kiewer Kommando diese Systeme näher zur Frontlinie verlegt habe, um russische Kampfflugzeuge abzuwehren, die in zahlreichen Einsätzen Hunderte Lenkgleitbomben täglich auf ukrainische Truppen abwürfen. Dies führe zu häufigerem Einsatz besagter Luftabwehrsysteme und damit zu höherem Munitionsverbrauch, so Axe:

    "Die Ukraine wird letztlich – wahrscheinlich bald – ihre besten Luftabwehrraketen aufgebraucht haben."

    Die Vorteile, die Russlands Soldaten gegenüber den ukrainischen Truppen im Hinblick auf die Feuerkraft ohnehin schon genießen, würden durch erwähnte Lenkgleitbomben noch gesteigert, so Axe mit Verweis auf die ukrainische Denkfabrik CDS (Zentrum für Verteidigungsstrategien).

  • 16:52 Uhr

    Gebiet Belgorod: Eine weitere Drohne vernichtet

    Kiew hat erneut versucht, einen Terrorangriff gegen Objekte auf russischem Territorium durchzuführen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Attacke wurde erfolgreich vereitelt. Um 16 Uhr Ortszeit vernichtete die russische Luftabwehr eine Drohne über dem Gebiet Belgorod. Informationen über Opfer oder Schäden gibt es bisher nicht.

    In der vergangenen Nacht hatte die Ukraine das Gebiet Belgorod ebenfalls mit einer Drohne angegriffen. Das Flugobjekt wurde laut russischen Behörden vom Himmel geholt.

  • 16:34 Uhr

    Lettland ist offen für Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine

    Lettland lehnt die Entsendung von Bodentruppen durch die westlichen Länder in die Ukraine nicht grundsätzlich ab. Sollten sich die Verbündeten auf eine solche Möglichkeit einigen, würde auch Lettland diese prüfen. Dies erklärte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums in Riga gegenüber dpa. Wörtlich zitiert:

    "Lettland prüft weiterhin viele verschiedene Möglichkeiten, die Unterstützung für die Ukraine zu stärken. Sollte es zu einer Einigung der NATO-Verbündeten über die Entsendung von Truppen in die Ukraine kommen, würde Lettland eine Teilnahme in Betracht ziehen."

    Zudem erinnert der Ministeriumsvertreter, dass Lettland seit der Eskalation de Ukraine-Konflikts militärische Unterstützung leiste. Die Hilfe umfasse nicht nur Waffenlieferungen, sondern auch die Ausbildung ukrainischer Soldaten in Lettland und bei Verbündeten.

  • 15:47 Uhr

    Gefangener: Die ukrainischen Streitkräfte nehmen alle, sogar psychisch Kranke

    Während des Vormarsches der russischen Truppen in Awdejewka haben sich viele ukrainische Soldaten ergeben. Einer der Gefangenen erzählte, dass er trotz seiner Vergangenheit als Deserteur, einer Haftstrafe und dem Aufenthalt in einem psychiatrischen Hochsicherheitskrankenhaus auf der Straße eine Vorladung erhalten habe. "Es ist ihnen völlig egal, wem sie sie geben", sagte er.

    "Ich dachte, ich würde nicht [an die Front] kommen, denn ich bin nicht mehr wehrpflichtig. Von 1996 bis 1997 war ich beim Militär. Damals bin ich desertiert, und zwar mit viel Aufsehen. Ich habe die Wächter ausgeschaltet – also jetzt nicht getötet, habe einfach die Gewehre mitgenommen und bin in ein Haus eingebrochen. Ich wurde dann nach vier Paragraphen ausgemustert", so der ukrainische Gefangene.

  • 15:20 Uhr

    Russischer Militärexperte: Berufssoldaten westlicher Spezialeinheiten sind in der Ukraine im Einsatz

    Es ist aus mehreren Quellen bekannt, dass die Militärs der Spezialeinheiten mehrerer NATO-Staaten in der Ukraine präsent und aktiv sind, erklärt Igor Korottschenko, Militäranalyst und Chefredakteur der Zeitschrift Nationalnaja Oborona, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    "Dies gilt vor allem für Spezialeinheiten aus Ländern wie den USA, Großbritannien und Frankreich."

    Laut Korottschenko wolle man dort Kampferfahrungen mit Bezug auf die Taktiken der russischen Streitkräfte untersuchen, den Militärgeheimdienst der Ukraine sowie dessen Sabotageeinheiten unterstützen, damit diese ihre Fähigkeiten zur Durchführung relevanter Operationen verbessern könnten.

    Des Weiteren stellt der Militäranalyst fest, dass westliche Spezialeinheiten in der Ukraine elektronische Aufklärung gegen die russischen Streitkräfte durchführten, aber auch technische Unterstützung für die entsprechenden Einsätze der ukrainischen Truppen leisteten.

    "Alle oben genannten Aufgabenkomplexe werden in der Ukraine von professionellen Militärangehörigen der USA, Großbritanniens und Frankreichs ausgeführt."

  • 14:57 Uhr

    Patruschew in Nicaragua: "USA sind Hauptnutznießer aller Turbulenzen in der Welt"

    Nikolai Patruschew, Sekretär des russischen Sicherheitsrates, hat sich am Dienstag in der nicaraguanischen Hauptstadt Managua mit Laureano Ortega, dem Beauftragten des Präsidenten der Republik für die Beziehungen zu Russland, getroffen. Sie haben gemeinsam über die Intensivierung der Zusammenarbeit in den Bereichen Cybersicherheit und Strafverfolgung gesprochen.

    Patruschew erklärte, Russland sei bereit, seine Partner in Lateinamerika umfassend zu unterstützen, und fügte hinzu: "Die USA stehen hinter den aktuellen Turbulenzen in der Welt. Sie sind die Hauptnutznießer der globalen Instabilität. In ihrem Bestreben, ihre Vorherrschaft aufrechtzuerhalten, verfolgen die Amerikaner eine Strategie der Destabilisierung, um ihre Konkurrenten zu beseitigen."

  • 14:39 Uhr

    Sacharowa: Russland wird niemals kapitulieren

    Laut Maria Sacharowa, der russischen Außenamtssprecherin, basiere die sogenannte "Friedensformel" von Wladimir Selenskij darauf, dass Russland sich für besiegt erklären solle.

    Bei einem Briefing am Mittwoch machte sie darauf aufmerksam, dass Andrei Jermak, der hochrangige ukrainische Regierungsvertreter, auf einer Veranstaltung Ende Februar die Zurückhaltung Kiews bestätigt habe, Friedensgespräche mit Moskau zu führen. Zugleich habe Jermak es für möglich gehalten, Russland zum sogenannten "Friedensgipfel" einzuladen, so die Sprecherin. Dazu führte sie aus:

    "Aber dies setzt die Bereitschaft unseres Landes zu einer fairen Beilegung auf der Grundlage der 'Selenskij-Formel' voraus, also des darin tatsächlich verankerten Ultimatums für Kapitulation, was natürlich niemals passieren wird."

  • 14:24 Uhr

    "Selbstmörderisch" – Lawrow über Macrons Pläne einer Koalition zur Lieferung von Langstreckenwaffen

    Russlands Außenminister Sergei Lawrow rät denjenigen, die wie der französische Präsident Emmanuel Macron Gedanken über eine mögliche Entsendung westlicher Truppen in die Ukraine äußern, "ihren Kopf zu benutzen", um rationalere und sicherere Gedanken für Europa zu entwickeln.

    Die Schaffung einer Raketenkoalition zur Lieferung von Langstreckenwaffen bezeichnet Lawrow als "selbstmörderisch".

  • 14:02 Uhr

    Abgeordneter des Föderationsrats: NATO-Truppen in Ukraine wären für russisches Militär legitime Ziele

    Falls ein bewaffnetes NATO-Kontingent in der Ukraine auftaucht, sollte Moskaus Reaktion natürlich von dem Oberbefehlshaber und der Militärführung festgelegt werden, erklärt Konstantin Kossatschjow, der Vizechef des russischen Föderationsrats, im Staatsfernsehen. Damit reagiert er auf die jüngsten Aussagen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron über mögliche Truppenentsendungen in die Ukraine.

    "Aus meiner Sicht werden in diesem Fall die NATO-Streitkräfte, die auf dem Territorium der Ukraine erscheinen, definitiv legitime Ziele für die russischen Streitkräfte sein. Daran sollte niemand zweifeln."

    Zu solchen Zielen würden auch Entscheidungs- und Ausbildungszentren sowie Waffenproduktionsstätten auf den Territorien der jeweiligen NATO-Staaten, falls die militärische Situation dies erfordere.

    "Aber das ist eine Perspektive, die ich, ich wiederhole es, jetzt nicht in irgendeiner konkreten Art vorstellen möchte. Und ich hoffe, dass unsere aktuelle Reaktion auf Macrons Erklärung viele aufgeregte Gemüter im Westen beruhigen wird, zumal sie offenbar auch ohne unsere Hilfe verstehen, welche Risiken die Strategie mit sich bringt, die von Macron vorgeschlagen wird."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.