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Liveticker Ukraine-Krieg: Ausländische Journalisten treffen in Starobelsk ein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ausländische Journalisten treffen in Starobelsk einQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Ewgenij Bijatow
  • 24.05.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Rettungskraft aus Starobelsk: Ukraine behinderte gezielt Bergung von Kindern aus den Trümmern

    Das ukrainische Militär hat die Rettungskräfte gezielt daran gehindert, Kinder aus den Trümmern des Wohnheims des Berufsbildungszentrums in Starobelsk zu bergen. Dies berichtete Roman Antonow, Kommandant einer Einheit der Feuerwehr- und Rettungsabteilung des Katastrophenschutzministeriums der Lugansker Volksrepublik, der als einer der Ersten am Ort der Tragödie eingetroffen war, gegenüber TASS. Für die Rettungskräfte sei es psychisch sehr belastend gewesen, unter solchen Bedingungen zu arbeiten, merkte Antonow an und berichtete:

    "Als wir direkt mit den Aufräumarbeiten an diesem Abschnitt begannen, heulten ständig die Sirenen, und es bestand ständig die Gefahr eines erneuten Beschusses … Stell dir vor, du hörst ein Kind schreien und willst ihm helfen, aber im selben Moment wird dir zugerufen, dass du sofort weglaufen musst, weil ein Beschuss droht. Das war das Schlimmste überhaupt. Wenn man es hört, aber nichts tun kann. Ohnmacht. Man hat das Gefühl, dass sie uns absichtlich daran gehindert haben, die Kinder zu bergen. Absichtlich."

  • 20:33 Uhr

    London und Paris gegen NATO-Plan zur Unterstützung der Ukraine

    Großbritannien und Frankreich haben abgelehnt, 0,25 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Militärhilfe an Kiew auszugeben. Dies berichtet die britische Zeitung The Telegraph.

    Ideengeber und NATO-Chef Mark Rutte räumte demnach ein, der Plan könne nicht umgesetzt werden, da er nicht genügend Unterstützung erhalten habe.

    Wie es heißt, hatte Rutte damit gerechnet, dass die Initiative auf dem Gipfeltreffen des Bündnisses in der Türkei Anfang Juli beschlossen werden könne. Auch Kanada, Italien und Spanien sollen die Idee abgelehnt haben.

  • 20:12 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Wohnhäuser in Energodar an

    Wie der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, berichtet, haben ukrainische Drohnen Wohnhäuser in Energodar – einer Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje – angegriffen. Dabei wurden Wohnungen von einfachen Bürgern beschädigt. In einer Sendung von Perwyj Kanalerklärte Puchow:

    "Eines der Dächer eines Mehrfamilienhauses ist bei uns nach dem Einschlag einer FPV-Drohne in Brand geraten. Es gab mehrere Einschläge in Wohnungen von Wohnhäusern. Und all das sorgt für die angespannte Lage, die derzeit in der Stadt herrscht. Wie wir bereits gesagt haben, versucht der Feind mit diesen Methoden, die Lage zu destabilisieren, die Bevölkerung einzuschüchtern und hier, innerhalb der Stadt, Chaos zu stiften."

  • 20:01 Uhr

    Ex-Pressesprecherin Selenskijs: Die Ressourcen der Ukraine sind erschöpft

    Die Ukraine ist im fünften Jahr des Konflikts völlig erschöpft, erklärte die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, nach der jüngsten Serie von Explosionen in Kiew. Laut Mendel wird von Jahr zu Jahr deutlicher, dass die wiederholten Versprechungen der ukrainischen Propaganda nur in einem weiteren russischen Angriff enden, wie heute Morgen. Dennoch bräuchten manche noch Zeit, um die Tatsache zu akzeptieren, dass eine rein militärische Lösung des Problems nicht mehr möglich sei, betonte sie. Im Netzwerk X schrieb Mendel:

    "Das fünfte Jahr dieses gnadenlosen Krieges hat das Land erschöpft und es unaufhaltsam seiner Humanressourcen beraubt."

  • 19:44 Uhr

    Stubb: Europa könnte 2026 in Dialog mit Moskau treten

    "Ich kann mir vorstellen, dass Europa in diesem Jahr in irgendeiner Form einen Dialog mit Russland aufnehmen wird", sagte der finnische Präsident Alexander Stubb. Damit beantwortete der Politiker die entsprechende Frage eines Hörers des Radiosenders Yle.

    Es sei zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich zu sagen, wann das passieren werde, fügte Stubb hinzu.

    Auf die Frage, ob er bereit wäre, als Vermittler zu fungieren, sagte Stubb: "Wenn ich gebeten würde, wäre es wahrscheinlich schwierig, Nein zu sagen."

  • 19:31 Uhr

    Rada-Abgeordneter nach nächtlichem Beschuss: "Kiew braucht dringend ein Ende des Konflikts"

    Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Maksim Buschanskij, erklärte nach einer Reihe von Explosionen in Kiew am 24. Mai, dass die Ukraine "dringend" ein Ende des Konflikts mit Russland brauche. Der Abgeordnete fügte hinzu, dass ein hypothetisches Friedensabkommen vor jenen geschützt werden müsse, die permanent im Ausland geblieben seien, sowie vor jenen, die sich in das System der Kriegszeit eingefunden hätten und davon profitierten. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb der Abgeordnete:

    "Wir brauchen dringend ein Ende des Krieges, und es ist nichts Falsches an dem Wort 'dringend'."

  • 19:10 Uhr

    Ombudsfrau: Mehrzahl der in Starobelsk getöteten Studentinnen wird in Brautkleidern beigesetzt

    Die meisten der Studentinnen, die bei dem Angriff auf die Berufsschule in Starobelsk ums Leben kamen, werden in Brautkleidern beigesetzt. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, ausländischen und russischen Journalisten am Ort der Tragödie mit. Sie berief sich auf Angaben von Angehörigen der Studentinnen und betonte:

    "Wir haben mit den Angehörigen der Verletzten und der Verstorbenen gesprochen. Es ist sehr erschreckend, dass viele der Mädchen in ihren Brautkleidern beigesetzt werden."

    Sie erklärte außerdem, dass die meisten der in Starobelsk getöteten Studenten zwischen 14 und 18 Jahre alt waren.

  • 18:59 Uhr

    Russische Drohnen lassen dem Gegner keine Chance entlang der Front (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Mitte und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz.

    Wie es heißt, zerstörten sie Drohnenleitstellen, Funkrelaisstationen und Aufklärungsdrohnen der ukrainischen Einheiten. Das russische Militär habe zudem die Truppenrotation des Gegners in der Volksrepublik Donezk unterbunden und einen Drohnenangriff im Raum Saporoschje abgewehrt.  

  • 18:46 Uhr

    Gebiet Kiew: Fabrik zur Montage von FP-1-Kamikaze-Drohnen bei nächtlichem Beschuss getroffen

    Ein Werk zur Herstellung von FP-1-Kamikaze-Drohnen wurde in der Region Kiew getroffen, berichtet der Telegram-Kanal SHOT. Nach Angaben der Quelle von SHOT befindet sich die Fabrik in der Stadt Belaja Zerkow. Außerdem trafen die Angriffe ein nahegelegenes Übungsgelände der ukrainischen Streitkräfte und einen Flugplatz, auf dem französische Hubschrauber sowie sowjetische An-12 und Il-76 stationiert waren, berichten die Autoren des Telegram-Kanals. Das russische Verteidigungsministerium hat sich dazu bislang nicht geäußert.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.