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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Artillerie trifft gegnerische Stellungen im Raum Cherson

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Artillerie trifft gegnerische Stellungen im Raum ChersonQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 14.06.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Video: Russischer Kampfhubschrauber eliminiert gegnerische Stützpunkte

    Ein vom russischen Verteidigungsministerium auf Telegram veröffentlichtes Video zeigt den Einsatz des russischen Mi-35M-Kampfhubschraubers in der Verantwortungszone des Truppenverbands Nord. Wie es heißt, wurden dabei Stützpunkte und Kräfte der ukrainischen Armee außer Gefecht gesetzt.

    Ferner gibt die Behörde in Moskau bekannt, dass bei dem Angriff ungelenkte Bomben vom Typ S-8 eingesetzt worden seien.

  • 21:48 Uhr

    Nach ukrainischem Angriff auf Schebekino: Behörden melden weitere Verletzte

    Die Zahl der Verletzten nach dem ukrainischen Beschuss der Stadt Schebekino im Grenzgebiet Belgorod ist auf sieben gestiegen, informiert der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow, auf seinem Telegram-Kanal. Vier Personen sollen in medizinische Einrichtungen eingeliefert worden sein, drei weitere lehnten einen Krankenhausaufenthalt ab.

    Nach vorläufigen Angaben seien 20 Wohnungen beschädigt worden, berichtet Gladkow. Vor Ort sind mehr als 380 Einsatz- und Rettungsdienstspezialisten im Einsatz.

  • 21:28 Uhr

    Putin: Solange sich Russland als multinationale Familie wahrnimmt, kann es nicht besiegt werden

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich am Freitag mit Teilnehmern des Ausbildungsprogramms "Zeit der Helden" getroffen. Es handelt sich dabei um "hochqualifizierte, kompetente Führungskräfte aus dem Kreis der Teilnehmer der militärischen Spezialoperation", die später Positionen in staatlichen und kommunalen Behörden sowie staatlichen Unternehmen übernehmen können.

    Die Kernpunkte der Rede des russischen Staatschefs lauteten: 

    • "Wir haben ein multinationales, multireligiöses Land. Aber solange wir uns als Familie wahrnehmen, sind wir unbesiegbar. Das ist unsere Stärke, die niemand überwinden kann. Niemand".
    • "Die Zeit, die wir jetzt durchmachen, ist einerseits sehr komplex, schwierig und in gewisser Weise tragisch. Aber sie ist auch sehr wichtig, weil sie unsere Gesellschaft geeint hat. Und wenn eine Gesellschaft so geeint ist, gewinnt die Energie der Entwicklung so stark an Dynamik, dass wir Ergebnisse erzielen, die auch für uns selbst unerwartet sind".
    • "Wir sind jetzt einfach gezwungen, die Frontlinie in Richtung Charkow zurückzudrängen, um die Terroranschläge auf Belgorod und andere Ortschaften wirksam einzudämmen".
    • Fast 700.000 russische Armeeangehörige befinden sich derzeit in der Zone der militärischen Spezialoperation.
    • Die russischen Soldaten erfüllen ihre Aufgaben im Raum Charkow würdevoll.
    • Die Behörden denken bereits heute darüber nach, wie sie die Unterstützung für all jene organisieren können, die ihren Dienst in der Zone der militärischen Spezialoperation absolvieren werden.
  • 21:10 Uhr

    Video: Russische Artillerie trifft gegnerische Stellungen im Raum Cherson

    Ein vom russischen Verteidigungsministerium auf Telegram veröffentlichtes Video zeigt russische Artilleriesoldaten im Einsatz, die als Teil des Truppenverbands Dnjepr kämpfen. Wie es heißt, greifen sie ukrainische Stellungen an der Front bei Cherson an.

  • 20:32 Uhr

    Peskow: Putin stellt umfassende Friedensinitiative zum Ukraine-Konflikt vor, kein Ultimatum

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat "einen umfassenden, sehr tiefgreifenden und konstruktiven Vorschlag" zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine präsentiert, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow der Zeitung Iswestija. Die Behauptung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, Putin habe Kiew ein Ultimatum gestellt, bezeichnete er als "offenkundig falsche Deutung".

    Der russische Staatschef habe "eindeutig eine Friedensinitiative" vorgelegt, betonte Peskow. Diese knüpfe zudem an die Diskussion über Sicherheitsgarantien an.

    Ferner erinnerte der Kremlsprecher daran, dass die Situation im Frühjahr 2022 eine andere gewesen sei. In dieser Situation seien damals die Vereinbarungen in Istanbul ausgearbeitet worden. Doch das Dokument "wurde von der ukrainischen Seite auf Befehl der Briten abgelehnt".

    "Danach hat sich eine andere Situation entwickelt, die wir heute beobachten. Diese ist offensichtlich eine andere – de facto und de jure."

    Es sei unmöglich, die Tatsache nicht zu berücksichtigen, dass die vier neuen Gebiete – die Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie die Gebiete Cherson und Saporoschje – gemäß dem Völkerrecht Teil der Russischen Föderation geworden sind, führte Peskow aus. Und weiter:

    "Auch die zukünftige Situation wird eine andere sein, und das muss sich die ukrainische Seite vor Augen führen."

  • 19:55 Uhr

    Selenskij: Putins Friedensvorschlag ist nicht vertrauenswürdig

    Dem Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin, den Konflikt in der Ukraine zu beenden, könne man nicht trauen, erklärte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij.

    Mit Blick auf die Bedingungen, die Putin hierbei ins Spiel brachte, sagte Selenskij in einem Gespräch mit dem italienischen Nachrichtensender SkyTG24, dass dies ein Ultimatum sei, das sich nicht von früheren Botschaften Moskaus unterscheide.

    Bei einem Treffen im russischen Außenministerium hatte Putin zuvor betont, Russland werde in Friedensgespräche mit der Ukraine eintreten, sobald Kiew seine Truppen aus den Teilrepubliken Donezk und Lugansk sowie aus den Gebieten Cherson und Saporoschje zurückgezogen hat.

  • 19:03 Uhr

    Grenzgebiet Kursk: Behörden melden zwei Verletzte durch ukrainischen Beschuss

    Kiews Militär nahm am Freitagnachmittag (Ortszeit) drei Ortschaften im russischen Grenzgebiet Kursk unter Beschuss, meldet der amtierende Gouverneur Alexei Smirnow in seinem Telegram-Kanal. Ihm zufolge schlugen dort insgesamt zehn Geschosse ein. Wie es heißt, wurden dabei zwei Zivilisten verletzt, die derzeit medizinisch versorgt werden.

    In einer der Ortschaften wurde durch einen Volltreffer ein Wohngebäude zerstört und eine weitere Einrichtung beschädigt, berichtet der Beamte weiter. Es sei ein Brand ausgebrochen und Feuerwehrleute seien dabei, ihn zu bekämpfen. Die Behördenvertreter würden eine Tür-zu-Tür-Kontrolle durchführen, sobald es möglich sein werde. Smirnow teilt entsprechende Bilder:

  • 18:41 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 8. und 14. Juni bekannt.

    Demnach rückten die Einheiten des Truppenverbands Nord in die Tiefe der ukrainischen Verteidigung im Gebiet Charkow weiter vor und schlugen dabei 45 ukrainische Gegenangriffe zurück. Kiews Militär verlor dabei bis zu 1.710 Kämpfer. Darüber hinaus wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 32 Autos, drei Grad-Mehrfachraketenwerfer, 16 Artilleriegeschütze, drei Radaranlagen und acht Feldmunitionslager vernichtet.

    Der Truppenverband West befreite die Ortschaften Artjomowka in der Lugansker Volksrepublik und Timkowka im Gebiet Charkow und eliminierte bis zu 3.405 ukrainische Kämpfer. Vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 32 Autos, drei Radaranlagen, vier Munitionslager und 30 Artilleriegeschütze, davon sieben M777-Haubitzen aus US-Produktion wurden zerstört.

    Bei Kämpfen gegen den Truppenverband Süd verlor das ukrainische Militär bis zu 3.785 Soldaten. Außerdem wurden elf gepanzerte Kampffahrzeuge, 48 Autos, 39 Artilleriegeschütze und 22 Feldmunitionslager eliminiert.

    Der russische Truppenverband Zentrum verbesserte seine taktischen Stellungen und wehrte 34 ukrainische Angriffe ab, wobei bis zu 2.375 ukrainische Soldaten ums Leben kamen. Die Materialverluste beliefen sich auf 14 Schützenpanzer, darunter vier Bradleys aus US-Produktion und zwei Marder aus deutscher Herstellung, sechs Autos und 52 Geschütze, davon zehn US-produzierte M777.

    Einheiten des Truppenverbands Ost befreiten den Ort Staromajorskoje in der Donezker Volksrepublik. Das ukrainische Militär verlor an diesem Abschnitt bis zu 965 Soldaten. Überdies wurden zwei Panzer, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 29 Autos, zwei Mehrfachraketenwerfer des Typs Vampire aus tschechischer Produktion, zwölf Artilleriegeschütze und drei Radaranlagen zerstört.

    Durch die Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr kamen innerhalb der vergangenen Woche bis zu 555 ukrainische Soldaten ums Leben. Außerdem wurden 37 Autos und 26 Artilleriegeschütze zerstört.

  • 18:18 Uhr

    Ukraine verliert drei Flugzeuge und zwei Hubschrauber binnen einer Woche

    Zwischen 8. und 14. Juni zerstörten Russlands Streitkräfte drei ukrainische Flugzeuge und zwei Hubschrauber. Wie aus dem Bericht des russischen Verteidigungsministeriums hervorgeht, wurden ein MiG-29-Jagdflugzeug und zwei Mi-8-Hubschrauber von der Luftabwehr abgeschossen. Eine Su-27 und eine Su-25 wurden am Boden zerstört.

    Die Luftabwehr hat darüber hinaus innerhalb der Woche 13 ATACMS-Raketen aus US-Produktion, drei Patriot-Luftabwehrraketen, zwei Neptun-Schiffsabwehrraketen, zwei Radarabwehrraketen des Typs HARM, acht Lenkgleitbomben der Typen Hammer und JDAM aus französischer und US-amerikanischer Produktion, 46 Raketen der Mehrfachraketenwerfer HIMARS, Vampire, Uragan und Olcha sowie 465 Drohnen abgeschossen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.