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Finnland baut Drohnenproduktion für die Ukraine aus

Im Rahmen der Initiative "Build with Ukraine" entstehen europaweit neue Fertigungskapazitäten für Militärtechnik – nun zieht auch Finnland nach. Das finnische Unternehmen Innokas und der ukrainische Drohnenhersteller Airlogix wollen jetzt gemeinsam Drohnen produzieren.
Finnland baut Drohnenproduktion für die Ukraine aus© Urheberrechtlich geschützt

Das finnische Unternehmen Innokas hat mit dem ukrainischen Drohnenhersteller Airlogix eine Absichtserklärung unterzeichnet, in Finnland Produktionskapazitäten für den Bau von Drohnen aufzubauen. Die Vereinbarung wurde im Rahmen der Initiative "Build with Ukraine" geschlossen, heißt es in einer auf der Website von Innokas veröffentlichten Mitteilung.

Der Mitteilung zufolge ist das Ziel des Projekts, die europäischen Produktionskapazitäten für die Lieferung unbemannter Systeme an die ukrainische Armee zu erhöhen. Die künftig in Finnland produzierten Drohnen werden zudem auf unbemannten Systemen basieren, die von dem ukrainischen Unternehmen entwickelt wurden.

Auf der offiziellen Seite von Innokas heißt es weiter, ein zentrales Prinzip der geplanten Zusammenarbeit sei, dass die in Finnland gefertigten Produkte ausschließlich für die Stärkung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeiten bestimmt sein sollen. Damit gelte das Projekt als praktisches Beispiel dafür, wie ukrainische Verteidigungstechnologien mithilfe der Fertigungskapazitäten europäischer Partner skaliert werden können, während der Fokus weiterhin auf den Bedürfnissen der Ukraine liege.

Unterzeichnet wurde die Absichtserklärung in dieser Woche auf der Rüstungsmesse DALO Industry Days in Dänemark, am Stand von Airlogix im ukrainischen Pavillon. Innokas-Geschäftsführer Janne Kostamo sagte dabei:

"Wir betrachten diese Partnerschaft vor allem als praktischen Beitrag zur Unterstützung der Ukraine. Unsere Aufgabe ist es, die Produktion unbemannter Fluggeräte in Finnland auszubauen und die Menge der an die Ukraine gelieferten Technik zu erhöhen."

Als möglicher nächster Schritt sei zudem die Gründung eines gemeinsamen Joint Ventures zwischen beiden Unternehmen im Gespräch.

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