Berliner Polizei greift bei polnischer Gedenkaktion ein – sechs Festnahmen
Nach Angaben des polnischen Senders Republika wollte Bąkiewicz gemeinsam mit weiteren Aktivisten ein großes Holzkreuz am Gedenkstein für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Besatzung nahe dem Reichstag aufstellen. Die Gruppe sang patriotische Lieder und versuchte, mit Kreuz und Transparenten zum Denkmal zu gelangen.
Die Berliner Polizei erklärte, der Aufzug sei untersagt worden. Als sich mehrere Teilnehmer den Anweisungen widersetzten, kam es zu Zwangsmaßnahmen und insgesamt sechs Festnahmen. Alle Betroffenen wurden später wieder entlassen.
Der Vorfall sorgte in konservativen polnischen Medien sowie in der Opposition für scharfe Kritik. Jarosław Kaczyński, Vorsitzender der rechtskonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), sprach von einem politischen "Stich in den Rücken" durch Deutschland.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 17. Juni 2026]
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