Nordamerika

Medienbericht: US-Regierung prüft Ölförderung unter Militärbasen

US-Präsident Donald Trump ist ein flammender Fan von fossilen Brennstoffen. Öl bestimmt viele Entscheidungen in der Innen- und Außenpolitik des Republikaners. Um die sinkende Ölreserve der USA aufzufüllen, erwägt die Trump-Regierung die Ölförderung unter Militärbasen.
Medienbericht: US-Regierung prüft Ölförderung unter MilitärbasenQuelle: Legion-media.ru © Jen Golbeck / SOPA Images / Sipa USA

Einem Medienbericht zufolge prüft die US-Regierung die Möglichkeit, Öl aus den Vorkommen zu gewinnen, die sich unter Militärbasen und anderen Vermögen des US-Kriegsministeriums befinden. Wie das Medienunternehmen Bloomberg unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle schreibt, will die Trump-Administration damit die sinkende strategische Ölreserve auffüllen. Gleichzeitig wird in dem Artikel eingeräumt, dass man diesbezüglich noch keinen endgültigen Beschluss gefasst habe.

In diesem Zusammenhang wird in dem Bericht US-Energieminister Chris Wright mit den Worten zitiert:

"Wir haben Militärbasen und andere Einrichtungen, die sich mitten auf Ölfeldern befinden. Dabei werden diese Ressourcen nicht genutzt. Das ist verrückt!"

Nach Angaben des Geologischen Dienstes der USA (USGS) lassen sich technisch ungefähr 29,4 Millionen Barrel Öl und 391 Billionen Kubikfuß (umgerechnet elf Billionen Kubikmeter) Gas aus den Vorkommen gewinnen, die sich unter den Grundstücken befinden, die dem Kriegsministerium, dem Innenministerium und anderen US-Behörden gehören.

Bohrungen unter US-Militäreinrichtungen würden nach Schätzungen von Experten jedoch keine sofortige Wirkung auf die Benzinpreise haben. Nichtsdestoweniger würden sie die US-Regierung zum unmittelbaren Besitzer dieses Öls machen und somit die Notwendigkeit reduzieren, den Rohstoff bei Privatunternehmen zu kaufen, um die Reserve wieder aufzufüllen.

Bloomberg teilt ferner mit, dass die US-Regierung jetzt nach "innovativen Wegen" suche, die in den 1970er-Jahren ins Leben gerufene strategische Ölreserve wieder auf Vordermann zu bringen. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar bewegt sich dieser Vorrat beschleunigt auf seinen niedrigsten Stand seit dem Jahr 1982 zu.

Der Rückgang hatte übrigens noch unter der Regierung von Joe Biden eingesetzt, als der Demokrat mit der Freigabe von Öl aus der Reserve versuchte, die Benzinpreise in den Griff zu bekommen, die wegen des Ukraine-Krieges in die Höhe schossen.

Später griff auch der Republikaner auf dieselbe Maßnahme zurück, indem er 172 Millionen Barrel Öl aus der Reserve freigeben ließ, als die Energiepreise infolge des Iran-Krieges wieder zu klettern begannen.

Erstmals seit Juli 2022 knackte der Benzinpreis in den USA in dieser Woche die Marke von 4,5 US-Dollar pro Gallone (umgerechnet etwa 1 Euro pro Liter).

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