Russland

Selbstgebauter Sprengsatz explodiert in Moskauer Restaurant – drei Tote

In einem Restaurant im Zentrum Moskaus ist es am Samstagabend zu einer Explosion gekommen. Nach vorläufigen Angaben kamen dabei drei Menschen ums Leben.
Selbstgebauter Sprengsatz explodiert in Moskauer Restaurant – drei ToteQuelle: TASS

Bei einer Explosion in einem Moskauer Restaurant namens Balzi Rossi sind drei Menschen ums Leben gekommen. Es gab zudem 21 Verletzte. Das Restaurant liegt am Kudrinskaja-Platz vor einem bekannten Hochhaus aus der Stalin-Zeit. Zunächst wurde über die Ursache der Exposion nichts bekannt. Später teilte das Informationszentrum des Nationalen Antiterrorismuskomitees dazu mit:

"Das Informationszentrum des Nationalen Anti-Terror-Ausschusses teilt mit, dass am 1. August 2026 um 19:55 Uhr in Moskau in einem Restaurant auf der Kudrinskaja-Platz eine selbstgebaute Sprengvorrichtung detonierte, wodurch drei Menschen ums Leben kamen: ein Sicherheitsbeamter, der einer Unbekannten, die im Verdacht stand, einen Sprengsatz ins Restaurant schmuggeln zu wollen, den Zutritt verwehrte, die Unbekannte selbst sowie einer der Gäste. 21 Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."

Laut der Website des Restaurants war das Balzi Rossi an diesem Samstag wegen einer Privatveranstaltung für die Allgemeinheit geschlossen. Zur Zeit der Explosion sollen 50 Gäste anwesend gewesen sein. 

Bei den Verletzten handelt es sich überwiegend um Menschen jüngeren Alters. Das Online-Portal mk.ru nannte Personen mit Altersangaben und abgekürzten Familiennamen. Über die Toten ist noch nichts weiter bekannt. Das Gesundheitsministerium der Russischen Föderation teilte mit, dass den Opfern der Explosion jegliche erforderliche Unterstützung zuteil werde. 

Mehrere Straßen im Zentrum der russischen Hauptstadt wurden gesperrt. Aufgrund des Unglücks musste das geplante nächtliche Fahrradfestival, das entlang des Moskauer Gartenrings verlaufen sollte, abgesagt werden. Das teilte das Moskauer Straßenverkehrsamt mit. Auf Videos in den sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie Hunderte Fahrradfahrer auf den Straßen stehen.

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